Dr. med. Knut Sroka ist Facharzt für Allgemeinmedizin und war über 30 Jahre in eigener Praxis in Hamburg tätig (niedergelassen seit 1975), mit Schwerpunkt Herzpatienten und Akupunktur. Er vertritt die These, dass nicht verengte Herzkranzgefäße, sondern eine Störung der Herzsteuerung zum Infarkt führt, und arbeitete dazu in den 1990er-Jahren mit der HRV-Analyse. Seit dem Ende seiner kassenärztlichen Tätigkeit 2013 widmet er sich Aufklärung, Publikationen und Vorträgen.

Facharzt für Allgemeinmedizin, war über 30 Jahre in eigener Praxis in Hamburg tätig (niedergelassen seit 1975), mit Schwerpunkt Herzpatienten und Akupunktur. Er vertritt die These, dass nicht verstopfte Herzkranzgefäße, sondern eine Störung in der Steuerung des Herzens zum Infarkt führt, und arbeitete dazu in den 1990er-Jahren mit der HRV-Analyse. Nach dem Ende seiner kassenärztlichen Tätigkeit 2013 konzentriert er sich auf Aufklärung, Publikationen und Vorträge; frühere Veröffentlichungen behandeln die Psychosomatik des Herzinfarkts (chronische Gefühlsunterdrückung, soziale Isolation).

Die Geschichte dahinter: Der Schlüsselmoment seiner Biografie: Als junger Arzt stieß er auf die Arbeiten des Mailänder Pathologen Giorgio Baroldi – und begann daran zu zweifeln, dass Kranzgefäßverschlüsse die Ursache des Infarkts sind. Daraus wurde ein jahrzehntelanger Weg gegen den Mainstream, 17 Patientenschicksale in seinem Buch, dazu die Wiederentdeckung des Strophanthins und ein Erfahrungsbericht aus Kamerun. Zusätzlich: Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied der deutschen IPPNW-Sektion (Friedensnobelpreis 1985) – eine zweite, sehr erzählbare Lebenslinie.

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